Jägerzug Gillbach-Jäger

Die Mitglieder

Bastian Effer
Michael Finken
Dario Finken
Florian Ganse
Christoph Löchelt
Marcel Müller
Christoph Niklas
Phillip Polzin
Noah Polzin
Phillip Schäben
Stefan Schäben
Sven Schmitt
Jonas Spitzer
Sebastian Weschka
Leon Winter
Lars Winter

Jägerzug Gillbach-Jäger

25 Jahre Jägerzug Gillbach-Jäger – Freundschaft, Tradition und Zusammenhalt

In diesem Jahr feiern wir, der Jägerzug Gillbach-Jäger, voller Stolz unser 25-jähriges Zugjubiläum. Ein Vierteljahrhundert voller Freundschaft, Kameradschaft und gelebter Schützentradition – ein schöner Anlass, um auf die vergangenen Jahre zurückzublicken.

Gegründet wurde der Jägerzug im Jahr 2001. Die Gründungsmitglieder (Stefan Schäben, Florian Ganse, Sven Schmitt, Bastian Effer, Philipp Schäben, Philipp Meisen, Michael Finken, Thomas Weuthen) kannten sich bereits seit vielen Jahren. Gemeinsam waren sie zuvor bei den Gillbachstrolchen aktiv und durch den Fußball eng miteinander verbunden. Aus dieser langjährigen Freundschaft entstand schließlich die Idee, einen eigenen Jägerzug zu gründen. So wurden aus den Gillbachstrolchen die Gillbach-Jäger.
In den letzten Jahren sind Kameraden und auch Gründungsmitglieder aus den Reihen der Gillbach-Jäger ausgetreten, aber der Verein hat auch einige neue Kameraden dazugewinnen können. So verbleiben nach dem Gründungsjahr 2001, nach nun 25 Jahren, noch die Gründungsmitglieder (Stefan Schäben, Florian Ganse, Sven Schmitt, Bastian Effer, Philipp Schäben). Diese sind sehr stolz, dass ihr Verein seit so vielen Jahren existiert und heute 12 Mann stark ist. Verstärkt wurden die Reihen durch die Kameraden Christoph Löchelt, Jonas Spitzer, Philipp Polzin, Sebastian Weschka, Tim Rosewig, Marcel Müller und Lukas „Lothar“ Kather. Doch zu den Gillbach-Jägern gehören längst nicht nur die Männer im Zug. Auch unsere Frauen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Vereins und dieser großartigen Gemeinschaft. Sie begleiten uns nicht nur bei vielen Aktivitäten und Veranstaltungen, sondern sind auch gerne bei allen Terminen rund um das Schützenfest immer gerne dabei. Ebenso lassen sich die Damen des Vereins gerne auch mal die ein oder andere Überraschung für ihre Männer einfallen. Besonders stolz sind wir auf unseren Nachwuchs, denn mittlerweile zählen elf Kinder zu unserer großen Gillbach-Jäger-Familie. Das zeigt, dass unser Zug nicht nur von Tradition lebt, sondern auch eine Zukunft hat.

Schon früh stand für unseren Zug ein besonderes Ziel fest, wir wollen in unserer Vereinsgeschichte definitiv dreimal einen Schützenkönig stellen. Dieses Vorhaben sollte mit unseren Jubiläen verbunden sein. Damit wir diesen Zielen auch nachkommen können, haben wir uns im Jahr 2008 mit dem damaligen 1. Präsidenten, Franz-Josef „Bubi“ Osterath, im Schützenzelt an der Theke verabredet und uns aufklären lassen, was da auf uns zukommen wird.
Im Anschluss an dieses Gespräch wurden auf einem Bierdeckel die für uns so wichtigen Jahre (2021, 2026, 2031) aufgeschrieben und 3 Kameraden unterschrieben hinter je einem Datum, in dem Jahr, wo sie die Königswürde übernehmen wollten.

Ein erster großer Meilenstein in unserer Zuggeschichte war unser 10-jähriges Jubiläum im Jahr 2011. Dies gab zum Anlass, dass man eine etwas größere Feier mit Gästen veranstalten wollte. So ließ sich unser Kamerad Sven Schmitt ohne viel Gegenwehr überzeugen, dass er doch der richtige sei, um in dem Jahr den Zugkönig zu machen. Somit war für uns klar, wir bauen auf der Gillerstr. im Garten bei „Familie Schmitt“ ein großes Zelt auf und werden auch eine „kleine“ Residenz bauen. Wer unseren Sven kennt, der weiß, dass bei ihm die Bezeichnung einer „kleinen Residenz“ nicht wirklich auch so umgesetzt werden kann. So entstand dann doch eine etwas größere Residenz, die alle Kameraden in zahlreichen Stunden errichtet haben. Mit viel Eigenleistung, Kreativität und Herzblut entstand ein Treffpunkt, an dem viele schöne Stunden mit Gästen, Freunden und unseren Damen verbracht wurden.
Da es im Brauchtum wichtig ist, dass Traditionen weitergelebt werden, die vor vielen Jahren entstanden sind, war es auch für uns selbstverständlich. So haben wir den traditionellen „Königinnen-Klau“ übernommen und fortgeführt. Was kann man darunter verstehen. Man versammelt sich vor der Residenz, wo der Wachzug sich schon bereitgestellt hat zur Verteidigung und versucht dort dann die Königin zu klauen (entführen). Danach begibt man sich an einen Ort, den der Wachzug herausfinden muss. Damit dies nicht zu schwierig ist, werden vereinzelte Hinweise an der Residenz zurückgelassen. Wenn der Wachzug dann erfolgreich mit der Suche war, musste die Königin ausgelöst werden. Es wurden Verhandlungen geführt, was dem König und seinen Mannen, die Königin wert ist. Im Anschluss wird zusammen gefeiert. So war es für uns immer wieder aufs Neue eine veränderte Situation, je nachdem welcher Wachzug einem gegenüberstand. So hat man die verschiedensten Schlachten geschlagen. Manchmal hat man mit ordentlich Gegen­wehr zu kämpfen gehabt in Form von Wasserwerfern und gut ausgerüsteten, „kampfbereiten“ Gegnern. Abermals kam es zur direkten Aufgabe durch den Wachzug, wo dann das gemeinsame Beisammensein eher im Vordergrund stand. In den ersten Jahren machte man dies allein, doch hat man dann schnell Unterstützung erhalten durch befreundete Züge. So kamen die Seeadler (Seahawks) und die Schill´sche Offiziere mit dazu. Nach gut 10 Jahren haben wir, die Gillbach-Jäger, uns dazu entschlossen, diese schöne und immer mit Spaß ausgeführte Tradition komplett an die „jüngeren Züge“ abzugeben und sich zurückzuziehen.

Aber auch außerhalb des Brauchtums war man immer gerne gemeinsam unterwegs. So, wie es sich natürlich für jeden Verein gehört, haben auch wir in den letzten Jahren seit der Gründung immer wieder Ausflüge auf verschiedenste Art und Weise erlebt. Für uns war immer wichtig, dass man Minimum einen Ausflug pro Jahr umsetzt, um gemeinsam auch außerhalb des Schützenfestes Zeit miteinander zu verbringen. Damit nicht immer dieselben Kameraden sich kümmern müssen und auch eine gewisse Abwechslung in die Ausflüge kommt, planen immer 2 Kameraden den Ausflug mit einem festgeschriebenen Budget. Alle diese Ausflüge haben uns von Jahr zu Jahr stärker zusammenrücken lassen. Ob wir nur eine Kneipen-Tour in Köln gemacht haben, mit dem Party-Zug nach Leiwen gefahren sind oder ob wir einen Tagesausflug mit Samba-Zug auf den Cannstatter-Wasen erleben durften, jeder hatte seine eigenen großartigen Momente.

Wie es noch vielen Menschen im Kopf sein wird und wir alle diese Zeit nicht vergessen werden, hat auch das Schützenwesen unter der Corona-Pandemie leiden müssen. Nichts war mehr so wie vorher. Viele Veranstaltungen wurden verschoben oder sogar ganz abgesagt. Dies ging auch an den Gillbach-Jägern nicht spurlos vorbei, denn genau in dem Jahr, wo man sich vor vielen Jahren für die Königswürde eingetragen hatte, gab es kein Schützenfest. Wir konnten somit im Jahr 2021 zum 20-jährigen Jubiläum, nicht das erste Mal dieses Amt ausführen. Da sich die Königswürde unserer Vorgänger dadurch auch nach hinten verschoben hat, wäre man im Jahr 2023 an der Reihe gewesen. Nach einer Versammlung war für alle Kameraden klar, dass man dann lieber verzichten möchte, denn der Abstand zur nächsten Übernahme der Königswürde war allen zu kurz. So hieß es, man wolle sich lieber zum 25-jährigen Jubiläum 2026 auf das Königsgeschehen konzentriert. Intern gab es jetzt nur noch einiges zu klären, da es nun zwei Aspiranten gab, die sich gerne zum König krönen wollen würden. Nach intensiven, aber ruhigen und sachlichen Gesprächen, hat der Kamerad Florian Ganse sich freiwillig zurückgezogen und den Weg freigemacht für seinen Zugführer, Stefan Schäben.

Nun ist er endlich da, der Höhepunkt für den Jägerzug Gillbach-Jäger, die Krönung von Stefan und Carolin Schäben. Was dies zu einem ganz besonderen Moment für uns alle macht, ist, dass wir nun zu unserem Jubiläum endlich nach langem Warten, das erste mal ein Königspaar stellen können. Nach der ausgefallenen Chance im Jahr 2021 ist diese Regentschaft für uns mehr als nur eine Aufgabe – sie ist die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches und ein weiterer Meilenstein unserer Vereinsgeschichte. Doch nach diesem Jahr soll noch nicht Schluss sein, denn der Verein hat sich schließlich zum 30-jährigen Jubiläum 2031, den Platz für die Königswürde sichern können.

Ein Vierteljahrhundert Gillbach-Jäger steht für Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt. Viele gemeinsame Erlebnisse, Feiern und Ausflüge haben unseren Zug geprägt und immer wieder gezeigt, dass Zusammenhalt in dieser Gemeinschaft das Wichtigste ist. Dafür möchten wir allen danken, die uns in den vergangenen 25 Jahren stets begleitet und unterstützt haben. Angefangen bei unseren Familien, vor allem bei unseren Vätern, die uns damals sehr tatkräftig bei der Gründung unter die Arme gegriffen haben. Ebenso geht ein Dank an die nicht mehr im Verein mitwirkenden Gründungsmitglieder und ehemaligen Mitglieder. Danke an die Freunde und befreundeten Schützenzüge über die Grenzen von Rommerskirchen hinaus. Zum guten Schluss bleiben da noch unsere liebreizenden Frauen, euch möchten wir ganz besonders Danken. Ihr habt in den letzten Jahren nicht nur an unserer Seite gestanden, uns umsorgt und natürlich mit uns gefeiert. Nein, ihr seid zu jeder Zeit für uns und vor allem für den Verein, die Gillbach-Jäger, zur Stelle, wenn wir euch benötigen. VIELEN DANK.

Mit Stolz blicken wir auf die vergangenen 25 Jahre zurück und gleichzeitig voller Vorfreude in die Zukunft, wo man die Ziele für die kommenden Jahre schon fest im Blick hat. In diesem Jahr genießen wir nun erstmal unser Vereinsjubiläum und freuen uns auf ein unvergessliches Schützenfest mit unserem strahlenden Königspaar Stefan und Carolin Schäben.

25 Jahre Gillbach-Jäger, Freundschaft, Zusammenhalt und Freude am Brauchtum!

Die Gillbach-Jäger